Fritz-Walter-Medaille 2009
Seit 2004 werden herausragende sportliche Leistungen von Nachwuchs-Nationalspielerinnen und -Nationalspielern ausgezeichnet. Die Auszeichnung trägt den Namen des ersten Ehrenspielführers des Deutschen Fußball-Bundes. Der Name Fritz Walter soll die geehrten Talente nicht nur in besonderer Weise belohnen, er soll auch Ansporn für die jungen Menschen sein und als Vorbild dienen.
Die Förderung des Nachwuchses war Fritz Walter ein wichtiges Anliegen. Es versteht sich von selbst, dass er dies seiner Stiftung als Aufgabe mitgegeben hat.
Die Preisträger wurden von den zuständigen Nationaltrainerinnen und -trainern in Abstimmung mit der sportlichen Leitung des Deutschen Fußball-Bundes ausgewählt. Bei der Verleihung wurden die Spielerinnen und Spieler von den Trainern vorgestellt und Entscheidungen begründet.
Bei der Vergabe der Fritz-Walter-Medaille werden jedoch nicht nur das Talent, sondern auch alle an der Ausbildung beteiligten Vereine mit stattlichen Geldbeträgen bedacht. Die Höhe der Zuwendung errechnet sich dabei nach der Dauer der Vereinszugehörigkeit. Die Preisvergabe findet immer am Tag eines Länderspiels der Nationalmannschaft statt, zu dem der Deutsche Fußball-Bund alle Talente mit Familien und Vereinsvertretern einlädt.
Im Rahmen des Länderspiels Deutschland gegen Aserbaidschan wurde am 9. September 2009 die Fritz-Walter- Medaille erstmals in Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Fußball-Bund und der Fritz-Walter-Stiftung vergeben. Walter Desch, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Fritz-Walter-Stiftung, und DFB-Vizepräsident Dr. Hans-Dieter Drewitz, der zugleich Mitglied im Beirat der Fritz-Walter-Stiftung ist, ehrten gemeinsam mit DFB-Sportdirektor Matthias Sammer und den zuständigen Nationaltrainerinnen und Nationaltrainern die Preisträger der Fritz-Walter-Medaille.
