Fritz-Walter-Stiftung

Biographie

Kurzbiographie

Geburtstag 31. Oktober 1920 in Kaiserslautern
Todestag 17. Juni 2002
Nationalität Deutsch
Familienstand verheiratet mit Ehefrau Italia
beim 1. FCK von 1928 bis 20. Juni 1959 (Abschiedsspiel gegen Racing Paris)
Position Halbrechts
Rückennummer 8
Länderspiele / Tore 61 / 33
FCK-spiele / Tore 384 / 327

Auszeichnungen und Ehrungen

1953Silbernes Lorbeerblatt (als erster Fußballer)
1955Goldene Ehrennadel des Deutschen Fußball-Bundes
1970Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
1975Bundesverdienstkreuz mit Stern
1995Verdienstorden des Fußball-Weltverbandes FIFA
1998Goldene Ehrennadel mit Brillanten des 1. FC Kaiserslautern
1998Goldene Plakette der Stadt Kaiserslautern

Biographie

Fritz Walter spielte von 1938 bis 1959, unterbrochen durch den Zweiten Weltkrieg, 384 Mal für den 1. FC Kaiserslautern und erzielte dabei 327 Tore. Er war schon in der Gauliga für die Lauterer am Ball und wurde 1940 erstmals von Bundestrainer Sepp Herberger in die Nationalmannschaft berufen. Beim 9:3 gegen Rumänien war er gleich dreifacher Torschütze. Seine durch den Krieg unterbrochene Karriere in der Nationalelf setzte er 1951 beim 13:2 gegen die Schweiz in Zürich fort.

So kam Fritz Walter auf 61 Länderspiele, in denen er 33 Tore erzielte. Seinen größten Triumph feierte er bei der Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz, als er nach dem 3:2 im Endspiel gegen Ungarn zum Mythos wurde. Auch 1958 nahm er noch einmal an der WM in Schweden teil.

Der heutige Ehrenspielführer der Nationalmannschaft hatte nicht nur maßgeblichen Anteil am Weltmeistertitel 1954, sondern war auch als Regisseur in der Lauterer Meisterelf von 1951 und 1953 mitverantwortlich dafür, dass auf dem Betzenberg eine einzigartige Spielkultur geboten wurde. Die Roten Teufel führte er nach dem Krieg an die Spitze des Deutschen Fußballs. Mit dem
1. FC Kaiserslautern stand er fünfmal im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft.

Trotz finanziell hochkarätiger Angebote (z.B. von FC Nancy und Atletico Madrid) blieb Fritz Walter seinem 1. FC Kaiserslautern stets treu und beendete hier 1959 seine aktive Laufbahn. Am 31. Oktober 1985 gab man dem Stadion Betzenberg seinen Namen. Auch nach seiner aktiven Zeit engagierte er sich weiter: Als Berater für den SV Alsenborn und als Repräsentant der Sepp-Herberger-Stiftung für die Resozialisierung Strafgefangener.